Seit geraumer Zeit wird der Umbau von Esprit vorangetrieben. Das ist auch bitter nötig, denn die Krise des Textilkonzerns ist auch an den aktuellen Zahlen abzulesen.

Esprit ist bei einem deutlichen Umsatzrückgang in die roten Zahlen gerutscht. Im Zeitraum Juli bis Dezember 2012 verzeichnete der Modekonzern einen Halbjahresverlust von umgerechnet knapp 46 Millionen Euro, wie die Esprit Holdings Limited am Mittwoch in Hongkong mitteilte.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres stand noch ein Halbjahresgewinn von umgerechnet knapp 55 Millionen Euro. Esprit hatte in einem schwierigen Markt mit Rückgängen in verschiedenen Regionen zu kämpfen. Der Halbjahres-Umsatz schrumpfte um 13,4 Prozent auf umgerechnet 1,34 Milliarden Euro.

Der neue Esprit-Chef José Manuel Martinez will den Umbau des Modekonzerns fortsetzen. Fast 1.000 Esprit-Verkaufsstätten mit einer Fläche von etwa 153.000 Quadratmetern sollen in dem seit Juli laufenden neuen Geschäftsjahr 2012/2013 umgestaltet werden. Zusätzlich will der Konzern die Kosten deutlich reduzieren. Die Monate Juli bis Dezember 2012 sind das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13, das bis Ende Juni reicht.