17.000 Verbraucher in Europa befragte das amerikanische Marktforschungsunternehmen Forrester für seinen am 16. Februar in Frankfurt vorgestellten Report "Europe: eCommerce enters Europe". Ein Ergebnis: Viele Konsumenten zögern noch beim Internet-Einkauf, weil ihnen Erfahrung und Vertrauen fehlt.

17.000 Verbraucher in Europa befragte das amerikanische Marktforschungsunternehmen Forrester Research für seinen am 16. Februar in Frankfurt vorgestellten Report "Europe: eCommerce enters Europe". Ein Ergebnis: Viele Konsumenten zögern noch beim Internet-Einkauf, weil ihnen Erfahrung und Vertrauen fehlt.

In Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien wurden Verbraucher zu ihrer Einstellung, Motivation und ihren finanziellen Möglichkeiten im Hinblick auf das Internet. Forrester ermittelte, dass die europäischen Online-Konsumenten noch eine relativ kleine Gruppe darstellen. Aber diejenigen, die das Internet für Einkäufe nutzen, wären hochzufrieden mit dem Medium. Und 90% von ihnen gaben an, dass sie in nächster zeit wieder online einkaufen würden.

In den untersuchten Ländern haben nur 4% der Haushalte in den letzten drei Monaten über das Internet eingekauft. Nach Forrester gleichen die Internet-Konsumenten in Europa den ersten Internet-Käufern in den USA: männlich, in der Stadt lebend, hohes Bildungsniveau und hohes Einkommen. Und sie kaufen in erster Linie CDs, Bücher und Software.

Innerhalb Europas stellte Forrester jedoch große Unterschiede im Konsumentenverhalten fest, besonders bei der bevorzugten Zahlungsart und Lieferform. Eindeutige Rückschlüsse aus der Nationalität auf das Kaufverhalten im Internet würden sich aber nicht ziehen lassen, erklärt Forrester-Analystin Reineke Reitsma. Sie ergänzt: "Die Einstellung der Verbraucher gegenüber Online-Shopping ist größtenteilös von Erfahrung und Vertrauen geprägt."

Im Jahr 2004 erwartet Forrester für Europa folgende vier Kategorien von spezifischen Verhaltensweisen und Einstellungen: "Internet-Pioniere", "Die nächste Generation", "Zukünftige Kunden" sowie "Nichtkäufer".

"Internet-Pioniere" (32% der Haushalte mit Internet-Anschluss) beschreibt Forrester als Karriere-orientiert und mit positiver Einstellung zu moderner Technologie. Mehr als 60% wickeln ihre Bankgeschäfte online ab, 36% kaufen Aktien via Internet. "Die nächste Generation" (6%) wäre zwar noch nicht lange online, seien aber umso aktiver und würden im Durchschnitt 5,4 Stunden pro Woche im Internet verbringen. Hinsichtlich Online-Aktivitäten und Kaufverhaltens sei diese Gruppe sehr Unterhaltungs-orientiert. "Die zukünftigen Käufer" (21%) haben seit weniger als zwei Jahren einen Internet-Anschluss und tätigen keine Online-Käufe. Ihr Vertrauen in das Medium ist gering, analysierte Forrester. "Die Nichtkäufer" (41) würden nicht planen, im nächsten Halbjahr online einzukaufen.

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