Die europäische Wirtschaft ist geteilter Meinung über den Durchbruch des E-Commerce. Zu diesem Ergebnis kommt Datamonitor in einer von PeopleSoft in Auftrag gegebenen Studie.

Die europäische Wirtschaft ist geteilter Meinung über den Durchbruch des E-Commerce. Zu diesem Ergebnis kommt Datamonitor in einer von PeopleSoft in Auftrag gegebenen Studie.

Demnach nutzen 59% der europäischen Unternehmen das Internet für umfangreiche Transaktionen und Zahlungen; 41% hegen nach wie vor erhebliche Sicherheitsvorbehalte. Genau 68% der befragten Firmen zeigten sich überzeugt, dass sich über E-Commerce weder zusätzliche Umsätze generieren noch Kosten senken lassen.

Das Marktforschungsunternehmen befragte insgesamt 200 europäische Einkaufsleiter und E-Commerce-Manager aus sieben Ländern und sieben vertikalen Märkten. Die Erhebung zielte darauf ab, jene Denkweisen und Faktoren zu identifizieren, die die Entwicklung des E-Commerce in Europa steuern. Zudem ging es um die Frage, ob der elektronische Handel dazu beiträgt, Umsätze anzukurbeln oder Kosten einzusparen.

Die Studie macht deutlich, dass E-Commerce sicherer werden muss. Außerdem ist die Wirtschaft offenbar nur unzureichend über die Effizienz des elektronsichen Handels informiert. Darüber hinaus widerlegt die Studie die in der IT-Industrie verbreitete Einschätzung, eine hohe Akzeptanz elektronischer Geschäfte über das Internet stelle sich gleichsam von selbst ein. Da 68% der Unternehmen weder an das kostensenkende noch umsatzgenerierende Potenzial des E-Commerce glauben, setzen diese den elektronischen Handel offenbar noch nicht erfolgreich für die strategische Geschaftsentwicklung ein.

In den vertikalen Märkten IT, Landwirtschaft, Bau und Bergbau sowie auf dem Dienstleistungssektor stießen die Marktforscher auf geteilte Meinungen. Deutliches Vertrauen in die Sicherheit des Internet äußerte die Mehrheit der Versorgungsunternehmen, Transport- und Telekommunikationsbetriebe (68%) sowie des Fertigungsgewerbes (61%). Überraschend fiel das Votum der Finanzdienstleister aus: Obgleich dieser Markt traditionell stark reguliert ist und Sicherheitsaspekte eine herausragende Rolle spielen, halten 69% von ihnen den Einsatz des Internets für unkritisch.

Laut Datamonitor-Studie setzen 84% der deutschen und schwedischen sowie 77% der niederländischen Unternehmen den E-Commerce nicht als strategisches Werkzeug ein. Gleichwohl verbinden sie damit die Hoffnung, Kosten senken zu können. In den vertikalen Märkten offenbarte die Studie einen ähnlichen Trend: Insgesamt zeigten sich 68% der befragten Unternehmen überzeugt, mittels E-Commerce zur Senkung der Kosten beizutragen: 92% in Landwirtschaft, Bau und Bergbau, 76% in der Fertigungsindustrie sowie jeweils 63% im Dienstleistungsgewerbe und im Groß- und Einzelhandel. 68% der Versorgung-, Transport- und Telekommunikationsunternehmen sowie 56% der Finanzdienstleister vertraten ebenfalls diese Ansicht.

"Die Studie macht deutlich, dass viele Unternehmen die Vorteile des elektronischen Handels noch nicht erkannt, geschweige denn verinnerlicht haben", erklärt Rob Cools, Director of Produkt Marketing PeopleSoft Emea. (AH)


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