Die Europapier AG hat zusammen mit Impress Software Europas erste E-Commerce- Lösung im Papiergroßhandel realisiert. Nach einer Umfrage 78% der Drucker bereit zum Papiereinkauf via Internet.

Die Europapier AG hat zusammen mit Impress Software Europas erste E-Commerce- Lösung im Papiergroßhandel realisiert. Nach einer Umfrage 78% der Drucker bereit zum Papiereinkauf via Internet.

Die Europapier AG bietet ihren Kunden als erster Papiergroßhändler Europas eine umfassende zielgruppenorientierte E-Commerce-Lösung durch Impress/OIS (Online Information System) an: Drucker können nicht nur rund um die Uhr bestellen und mit einem noch schnelleren Zustellservice rechnen, sondern auch 24 Stunden täglich die Lager-Verfügbarkeit der Europapier-Produkte im Internet überprüfen.

Für Büros gibt es eine eigene 24-Stunden-Bestellplattform im Internet. Ab dem nächsten Jahr werden auch sämtliche Europapier-Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa mit der elektronischen Einkaufs- und Bestellplattform vernetzt. Mit dieser umfangreichen Internetlösung setzt sich das österreichische Unternehmen, was den Einsatz der neuen elektronischen Technik betrifft, an die Spitze der europäischen Papiergroßhändler, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um im internationalen Wettkampf überleben zu können, begann die Europapier AG Anfang der 90er Jahre als erster westeuropäischer Papiergroßhändler mit einer starken Expansionsstrategie in Zentral- und Osteuropa. "Nun bieten wir den Druckereien die erste Business-to-Business-Lösung, die es im europäischen Papiergroßhandel gibt. Wir brauchen den technologischen Vorsprung, um uns gegen die starke Konkurrenz aus dem Ausland auch weiterhin behaupten zu können", berichten die beiden Vorstände der Europapier AG, Ing. Werner Mitteregger MBA und Ing. Kurt Schwarz.

Die Druckereien stehen nach der Umstellung auf Digitalisierung der Druckvorstufe und der beginnenden Einführung von "Computer-to-Plate" vor einem weiteren technologischen Sprung: E-Commerce. Nach einer Umfrage des Verbandes Druck und Medientechnik, die im September unter 558 Druckereien durchgeführt wurde, erwarten sich die Drucker von der Umstellung von Telefon- und Faxbestellungen auf elektronisches Ordern von Papier via Business-to-Business-Internetplattform vor allem 24-Stunden-Online-Auskünfte über aktuelle Preise, Verfügbarkeit und Liefertermine bei Papierlieferanten. Außerdem rechnen sie durch die elektronische Auftragsannahme mit einem reduzierten Bestellaufwand, kürzeren Bearbeitungszeiten und elektronischen Offerteabwicklungen.

75% der befragten Druckereien gaben an, sehr an Business-to-Business-Lösungen interessiert zu sein, beziehungsweise umgehend die Vorteile dieser Lösungen zu prüfen. 78% halten eine Business-to-Business-Lösung beim Ordern von Papier für wichtig. Nur für 8% kommt diese Lösung nicht in Frage. 97% der Drucker sind ans Internet angeschlossen, zwei Drittel der österreichischen Druckereien haben eine eigene Homepage.

Bis heute haben 76% der befragten Drucker noch nie das Internet als Einkaufs- oder Bestellplattform verwendet. Gründe dafür sind nach Angabe von 57% der Befragten zuwenig Angebote für die Druckbranche, 22% halten das Internet heute noch für zu langsam und zu unsicher. Trotzdem haben fast alle Druckereien einen Internetanschluss. In den Unternehmen selbst ist es vor allem die Geschäftsleitung, die über Internetzugang verfügt (70%), in jeder zweiten Druckerei ist die kaufmännische Leitung ans Internet angeschlossen. 43% der Einkaufsabteilungen haben Internetzugang, 42% der technischen Leiter und 37% der Verkaufsabteilungen. Auch im technischen Bereich beginnt sich das Internet durchzusetzen: 62% der Betriebe sind in der Druckvorstufe mit dem Internet verbunden.

Laut Studie wird sich das Internet am stärksten beim Bestellen von Papier durchsetzen: 78% der Drucker halten "Papier via Internet ordern" für wichtig bis sehr wichtig, 62% das Bestellen von Farben, 60% das Bestellen von Filmen, 5% das Bestellen von Platten und 42% das Bestellen von Buchbindermaterialien. "Die Bereitschaft der Drucker, das Internet zu nutzen, ist enorm hoch. Jedoch müssen die Angebote für die Druckereien genau auf die Bedürfnisse der Drucker abgestimmt sein. Just-In-Time-Lieferung und kostenoptimierte Bestellvorgänge sind zentrale Themen für Drucker. Wenn das Internet dem entgegen kommt, dann wird es sich rasch durchsetzen", so der Leiter des betriebswirtschaftlichen Referates im Verband Druck und Medientechnik, Dipl. Ing. Franz Kimberger. (RS)

PROJEKTDATEN:

Projektinhalt: B2C: Consumershop www.ordernow.at; HTML-Technologie; B2B: Profishop (Anbindung österreichischer Druckereien), Java Technologie, Produktdatenbank Java, Oracle
Client Interface: Java, HTML
OIS Module: OIS Base Sales, Security,Profiling, Statistics
Soft- und Hardwareeinsatz: SAP R/3 System, 3 x OIS Server Dualprozessor NT-Rechner
Plattform: NT
Funktionsangebot: Integration eines R/3 Systems; Benutzerdatenpflege; Berechtigungsverwaltung für Applikationsfunktionen; Produktdatenpflege und Kennzeichnung (über die Möglichkeiten des SAP hinaus) mit hierarchischer Klassifizierung und Produkt-Bildern; Such-Wizards ("Papierberater"); Katalogpflege; Top10 und Aktionspreis-Pflege zur Erweiterung der SAP-Funktionalität; Listen-Preis-Replikation; Supportanfragefunktion; Bestellung von 400 Artikeln im Consumershop; Bestellung von 5000 Artikeln im B2B Shop; B2B: offene Postenliste, Aufträge anzeigen, Auftragsstatus verfolgen;

KONTAKT:

Impress Software AG
Christian Stoffers
Rotenburger Str. 21
30659 Hannover
Tel. 0511/61071-201
Fax 0511/61071-299
E-Mail: Christian.Stoffers@IMPRESS.com
Internet: www.impress.com