Beim deutschen Fakultätentag Informatik der Technischen Universität Braunschweig diskutierten Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen über die Folgen der digitalen Spaltung der Gesellschaft: So gut wie alle modernen Arbeitsplätze setzen fundierte Kenntnisse in der Informationsverarbeitung voraus, die jedoch vielen Jugendlichen in Schule und Ausbildung nicht vermittelt werden.

Beim deutschen Fakultätentag Informatik der Technischen Universität Braunschweig diskutierten Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen über die Folgen der digitalen Spaltung der Gesellschaft: So gut wie alle modernen Arbeitsplätze setzen fundierte Kenntnisse in der Informationsverarbeitung voraus, die jedoch vielen Jugendlichen in Schule und Ausbildung nicht vermittelt werden. Durch fehlende Computerkenntnisse entstehe ein immer größerer Kreis von Personen, die eine begrenzte berufliche Perspektive besitzen. Die Informatik sei eine Querschnittsdisziplin, die heute fast alle Bereiche des Alltags durchdringt.

Doch nur wenige junge Menschen entscheiden sich für ein Informatik-Studium. Um dem gravierenden Nachwuchsmangel der High-Tech-Branche in Deutschland zu begegnen, will die Initiative D21 den Bologna-Prozess in den IT-Studiengängen aktiv unterstützen. Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Sie besteht aus einem Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, die nach eigenen Angaben gemeinsam mehr als eine Million Menschen in der Bundesrepublik beschäftigen. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern. (KC)