Der Fachhandel stellt immer höhere Anforderungen an Distributoren und Großhändler für Telekommunikations-Endgeräte.

Der Fachhandel stellt immer höhere Anforderungen an Distributoren und Großhändler für Telekommunikationsendgeräte.

Er ist insbesondere daran interessiert, dass die so genannten "hard facts" wie Lieferfähigkeit, Lieferschnelligkeit und Preiskonditionen stimmen. Darüber hinaus sind auch die Anforderungen des Fachhandels an Service und Support seitens der Distributoren und Großhändler gestiegen. Laut einer Untersuchung der GfK AG werden diese gegenüber Fachhändlern noch nicht ausreichend als Marketing-Instrument eingesetzt.

Die Loyalität zu den Distributoren oder Großhändlern ist groß. Innerhalb der letzten zwölf Monate blieben vier von fünf Fachhändlern ihren angestammten Lieferanten treu. Jedoch wünscht sich der Handel mehr als im Jahr zuvor, dass die Produkte schnell verfügbar sind. Er führt dies als wichtigsten Grund an, über die bestehenden Lieferanten hinaus auch andere Bezugsquellen zu nutzen. Neben Lieferfähigkeit und Lieferschnelligkeit sowie preispolitischen Kriterien wie Rabatte und Subventionen spielen auch Services wie beispielsweise Betreuung und der technische Support eine entscheidende Rolle. Heftiger als im letzten Jahr fordert der Handel, dass Distributoren und Großhändler besser erreichbar sein sollen. Über ein Viertel der Fachhändler begründet einen Distributoren-Wechsel damit, dass dieser ihn im Marketing gegenüber seinen Kunden zu wenig unterstützte. Hier gibt es also noch ein deutliches Potenzial für Distributoren und Großhandel, sich beim Fachhandel gegenüber den Wettbewerbern positiv zu profilieren.

In der Studie wurde auch gefragt, wie zufrieden die Fachhändler mit den Herstellern von Endgeräten der Telekommunikation sind. Ihnen sind vor allem ein verbesserter Reparaturservice sowie die schnelle Lieferung von Ersatzteilen wichtig. Die Fachhändler sollten schließlich auch die verschiedenen Marken von Mobilfunk-Endgeräten bewerten. Zwischen den Marken, die Händler besonders positiv bewerteten, und den Marken, die sie eher durchschnittlich bewerteten, gibt es eine Kluft. Im Vergleich zum Vorjahr rücken darüber hinaus die Marken, die besonders gut beurteilt wurden, in der Bewertung des Fachhandels näher aneinander.

In der Studie behandelte Themen wie Distributionsbreite und Qualität des Großhandels sowie die Images von Marken sind insbesondere für Endgeräte-Hersteller interessant. Darüber hinaus enthält die Studie "GfK Distributoren- und Imagestudie Telekommunikation" Informationen zu Bezugswegen des Telekom-, Funk- und Elektro-Facheinzelhandels. Neben Endgeräte-Herstellern richtet sich die Studie deshalb an Distributoren, Netzbetreiber und Service-Provider. (PJ)


FIRMENPROFIL:

Die GfK Gruppe, ein Marktforschungsunternehmen, hat im Jahr 2000 in den vier Geschäftsfeldern Consumer Tracking, Non-Food Tracking, Medien und Ad Hoc Forschung einen vorläufigen Gesamtertrag von 483 Mio. Euro (1999: 389 Mio. Euro) erzielt. Die GfK Gruppe umfasst neben 15 deutschen Tochterunternehmen und Beteiligungen in Nürnberg und Frankfurt am Main weltweit über 90 Unternehmen und Beteiligungen in fast 50 Ländern. Von den derzeit rund 4.300 Beschäftigten arbeiten etwa 1.350 in Deutschland.


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