Die deutsche Optik-Kette Fielmann hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Gesamtmarkt für Brillen & Co. war dagegen rükläufig.

Fielmann verkaufte im vergangenen Jahr 7,1 Millionen Brillen, nach 6,7 Millionen im Jahr davor, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Die übrige Branche erwarte dagegen einen Absatzrückgang von einem Prozent.

Der Konzernumsatz erhöhte sich nach den vorläufigen Zahlen von 1,05 Milliarden Euro 2011 auf 1,11 Milliarden Euro 2012. Der Jahresüberschuss stieg von 125 auf 129 Millionen Euro.

Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 2,70 (Vorjahr: 2,50) Euro von der Entwicklung des Unternehmens profitieren.

Mittelständler unter Druck

Fielmann verkaufte 7,1 Millionen Brillen, das waren 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen betrieb Ende vergangenen Jahres 671 Filialen (Vorjahr: 663). Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 14.871 auf 15.494.

Mittlerweile wird in Deutschland bereits jede zweite Brille wird bei einem Filialisten gekauft, mittelständische Optiker haben es zunehmend schwer - und suchen ihr Heil in der Nische.