Mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, höhere Dividende an die Aktionäre: Die Optikerkette Fielmann blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück und will ihre Spitzenposition ausbauen.

Die größte deutsche Optikerkette Fielmann hat im Jahr 2010 bei Umsatz und Gewinn zugelegt. Auch die ersten Wochen des neuen Jahres stimmten optimistisch, teilte Fielmann am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen mit. Das Unternehmen wolle seine Expansion vorantreiben und werde seine Marktposition weiter ausbauen.

Fielmann verkauft in Deutschland fast jede zweite Brille. 2010 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz auf 994 Millionen Euro verglichen mit 953 Millionen Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Steuern legte von 162,5 Millionen auf 170 Millionen Euro zu. Der Jahresüberschuss verbesserte sich von 114,3 Millionen auf 119 Millionen Euro.

6,5 Millionen Brillen verkauft

Den Aktionären will Fielmann für 2010 eine Dividende von 2,40 Euro je Aktie zahlen. Im Jahr zuvor waren für jeden Anteilsschein 2 Euro ausgeschüttet worden. Die endgültigen Geschäftszahlen legt Fielmann Ende April vor.

Insgesamt verkaufte Fielmann im vergangenen Jahr 6,5 Millionen Brillen. Das börsennotierte Unternehmen vertreibt auch Kontaktlinsen und verstärkt neuerdings zusätzlich den Absatz von Hörgeräten. Vor allem der Trend zu teuren Gleitsichtbrillen zahlte sich für die Kette aus.

Der Händler hat im Berichtsjahr nach eigenen Angaben 498 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen 13.733 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 13.235), davon 2.674 Auszubildende (Vorjahr: 2.497).