Fielmann bleibt auf Wachstumskurs. Das betrifft Umsatz wie Zahl der Standorte.

Der führende deutsche Augenoptiker Fielmann hat im ersten Halbjahr seine Geschäfte erweitert und eine Filiale in der norditalienischen Stadt Bozen (Südtirol) eröffnet. Das Unternehmen sei für dieses Jahr zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen und erwarte einen positiven Geschäftsverlauf, teilte Fielmann am Donnerstag in Hamburg mit.

In den ersten sechs Monaten des Jahres steigerte Fielmann seinen Absatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 3,7 auf 3,8 Millionen Brillen. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 644 Millionen Euro, der Gewinn nach Steuern um 6,8 Prozent auf 82,5 Millionen Euro. Der Konzern verkauft etwa jede zweite Brille in Deutschland.

Die Optikerkette mit 690 Niederlassungen konzentrierte sich bislang weitgehend auf den deutschsprachigen Markt, inklusive Österreich und der Schweiz. Expansionspläne in andere europäische Länder wie Spanien oder Frankreich wurden in der Vergangenheit gelegentlich erörtert, aber nie in größerem Maßstab umgesetzt.