Der Optiker-Filialist Fielmann verkaufte im abgelaufenen ersten Halbjahr deutlich mehr Brillen. Dementsprechend stiegen auch Umsatz und Gewinn.

Im ersten Halbjahr 2011 hat die Fielmann AG nach erster Einschätzung Absatz, Umsatz und Gewinn steigern können. Wie der Augenoptiker meldet, konnten im ersten Halbjahr 3,3 Millionen Brillen abgesetzt werden – rund 200.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Außenumsatz stieg von 573,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 auf nun 614 Millionen Euro.  Der Konzernumsatz legte unterdessen um rund 35 Millionen auf 522 Millionen Euro zu.

"In den ersten sechs Monaten erwirtschafteten wir einen Gewinn vor Steuern von 86 Millionen Euro", heißt es in der knappen Pressemitteilung zu den vorläufigen Zahlen des ersten Halbjahrs. Im Vorjahreszeitraum habe der Gewinn 78,8 Millionen Euro betragen.

Über Fielmann

Der Augenoptikermeister Günther Fielmann eröffnete im Herbst 1972 sein erstes augenoptisches Fachgeschäft in Cuxhaven. Heute verkauft die Optikerkette eigenen Angaben zufolge jede zweite deutsche Brille.

Der Filialist betrieb zum Stichtag 30. Juni 656 Niederlassungen im In- und Ausland, das sind sieben mehr als Ende Juni 2010. Ende 2010 beschäftigte das Unternehmen rund 13.700 Mitarbeiter. Gut 43 Prozent der Aktien sind im Streubesitz.