Der IT-Software-Anbieter Ipswitch launcht mit der URL-Domain-Blacklist einen Filter, der Spam enttarnt, indem er den darunter liegenden Link mit einer Liste von Spam-Versendern vergleicht. Durch 18.000 Einträge, 20 Filter und SMTP-Filter können mehr als zwei Drittel der unerwünschten Werbemails identifiziert werden.

Der IT-Software-Anbieter Ipswitch launcht mit der URL-Domain-Blacklist einen Filter, der Spam enttarnt, indem er den darunter liegenden Link mit einer Liste von Spam-Versendern vergleicht. Durch 18.000 Einträge, 20 Filter, statistische Parameterbestimmung nach Bytes, reversive DNS-Checks und SMTP-Filter können laut Ipswitch mehr als zwei Drittel der unerwünschten Werbemails identifiziert werden.

Typisch für unerwünschte E-Mails sind irreführende Grafiken und Bilder, hinter denen sich getarnte Links verstecken oder Spammer, die sich als harmlose Internet-Händler "verkleiden". URL-Domain-Blacklists schützen den Verbraucher vor solchem Betrug, indem sie den tatsächlichen Inhalt der E-Mail bewerten. Laut Ipswitch bietet diese Filtermethode den Benutzern eine fast hundertprozentige Erfolgsrate, da die Blacklist sich ausschließlich auf bekannte Spammer konzentriert. Weiters stellt das Unternehmen alle zwei Monate Updates für E-Mail-Benutzer bereit.

Die meiste unerwünschte elektronische Post kommt aus den USA. Inzwischen sollte zwar der 2003 verabschiedete amerikanische Can-Spam-Act seine Wirkung auf US-Spammer zeigen, tatsächlich steigt das Spam-Aufkommen aber weiter drastisch an. "Mehr als zwei Drittel aller Spam-Mails versucht die Empfänger durch angeblich seriöse Geschäftsabsichten in die Irre zu führen. Gerade wegen dieser Aufmachung assoziieren die meisten Benutzer diese Nachrichten nicht als Spam. Es ist daher für E-Mail-Provider fast unerlässlich eine URL-Domain-Blacklist zu verwenden, um die wahre Identität des Absenders festzustellen", erklärt Ipswitch-Produkt-Marketing-Manager John Korsak. (KC)


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