Das Recherchieren im Internet vor einem Produktkauf ist bei den Konsumenten mittlerweile bereits zum Alltag geworden. Hauptanlaufstelle für preis- und qualitätsbewusste Shopper sind dabei vor allem Blogs und solche Webseiten, die sich auf die Veröffentlichung von User-Meinungen zu bestimmten Produkten spezialisiert haben.

Das Recherchieren im Internet vor einem Produktkauf ist bei den Konsumenten mittlerweile bereits zum Alltag geworden. Hauptanlaufstelle für preis- und qualitätsbewusste Shopper sind dabei vor allem Blogs und solche Webseiten, die sich auf die Veröffentlichung von User-Meinungen zu bestimmten Produkten spezialisiert haben. Wie das Beispiel der USA zeigt, hat dieser Trend aber auch ein neues Problem entstehen lassen. So setzt inzwischen eine zunehmende Zahl von Unternehmen auf bezahlte Blogger, die per Auftragsarbeit bestimmte Produkte mit einer besonders positiven Meinung bewerten und diese dann auf einschlägigen Seiten im Web veröffentlichen. Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journals zufolge hat diese Praxis in den Vereinigten Staaten inzwischen ein derartiges Ausmaß erreicht, dass die "Blogoshäre" um ihre Reputation bangt und die Federal Trade Commission (FTC) laut über die Einführung eigener Richtlinien nachdenkt, die Missbrauchsversuche verhindern sollen.