Einen Outsourcing-Vertrag mit einem Volumen von 380 Mio. US-Dollar hat die EDS mit der Fonterra Cooperative Group unterzeichnet. Der läuft sieben Jahre und umfasst 327 Büros in 34 Ländern, von Neuseeland über Australien, Europa, Asien bis Afrika und Amerika, teilte EDS mit.

Einen Outsourcing-Vertrag mit einem Volumen von 380 Mio. US-Dollar hat die EDS mit der Fonterra Cooperative Group unterzeichnet. Der läuft sieben Jahre und umfasst 327 Büros in 34 Ländern, von Neuseeland über Australien, Europa, Asien bis Afrika und Amerika, teilte EDS mit.

EDS wird künftig für alle IT-Prozesse von Fonterra verantwortlich sein, einschließlich LAN, Midrange Server, Netzwerke (Daten- und Telefonverkehr), sowie Wartung der Desktops und Notebooks. Außerdem wird EDS rund 1.000 Server warten. Im Rahmen des Vertrages werden Anfang März rund 130 Fonterra-Mitarbeiter zu EDS wechseln.

Weniger Erfolg als in Neuseeland hat EDS derzeit in England und Amerika. Wie die Financial Times berichtet, erwägt die britische Stuerbehörde, einen Vertrag mit EDS und Accenture im Wert von vier bis fünf Mrd Pfund (5,7 bis 7,1 Mrd. Euro) zu kündigen. Laut FTD habe die Behörde mit gravierenden IT-Problemen zu kämpfen, so wurden auf Grund eines Systemfehlres in den vergangenen Jahren rund zwei Mrd. Pfund (2,8 Mrd. Euro) an Steuergutschriften ausgestellt. Darüber hinaus kämpft EDS mit Umsatzeinbrüchen am US-Markt, die zum Teil mit der Insolvenz von Großkunden wie dem Telekomkonzern MCI (vormals Worldcom) oder der Fluglinie US Airways zusammen hängen. (KC)


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