Der Hype ums Web2.0, also Seiten wie YouTube, Wikipedia und Myspace, auf denen User die Inhalte selbst gestalten, ist noch voll im Gange, doch es wird schon an der nächsten Entwicklungsstufe des Internets gebastelt. Das so genannte Web3.0 soll eine Bedeutungsebene über das bestehende Web legen, die das Internet von einem Katalog zu einem Führer werden lässt.

Der Hype ums Web2.0, also Seiten wie YouTube, Wikipedia und Myspace, auf denen User die Inhalte selbst gestalten, ist noch voll im Gange, doch es wird schon an der nächsten Entwicklungsstufe des Internets gebastelt. Das so genannte Web3.0 soll eine Bedeutungsebene über das bestehende Web legen, die das Internet von einem Katalog zu einem Führer werden lässt. Dieses semantische Web, wie es auch genannt wird, soll über eine Art künstliche Intelligenz verfügen, die menschlichem Denken ähnlich ist, berichtet die New York Times.

Ziel des Ganzen ist es, auf einfache Fragen sofort brauchbare Antworten zu bekommen, ohne stundenlang Suchmaschinenergebnisse durchforsten zu müssen. Ein Beispiel wäre die Eingabe: "Ich suche einen warmen Ort, an dem ich meine Ferien verbringen kann und habe ein Budget von 3.000 Dollar. Außerdem habe ich ein elfjähriges Kind." Im Idealfall erstellt das Web3.0 ein komplettes Ferien-Paket, das so akribisch geplant ist, als hätte es ein persönlicher Berater im Reisebüro erstellt. (KC)