Trotz eines andauernden Mangels an Networking-Fachkräften in Europa sind Frauen eine zu wenig genutzte Resource in diesem Bereich. Das zeigt eine von Cisco Systems in Auftrag gegebene Studie der IDC.

Trotz eines andauernden Mangels an Networking-Fachkräften in Europa sind Frauen eine zu wenig genutzte Resource in diesem Bereich. Das zeigt eine von Cisco Systems in Auftrag gegebene Studie der IDC .

Aus der Studie geht hervor, dass der Frauenanteil an Berufstätigen im Internet-Networking Ende 2000 lediglich 5,6% betrug. Bis 2004 wird zwar eine Verdopplung der weiblichen Berufstätigen in dieser Sparte erwartet. Dies entspricht dann aber immer noch einem Gesamtanteil von nur 7,3%. Die Gründe für die niedrigen Zahlen liegen zum einen darin, dass sich Frauen von Karrieren im IT-Bereich abgestoßen fühlen, weil sie die Branche als männlich dominiert und „nerdy“ (nerd bedeutet in etwa pickelgesichtiger Computerfreak mit Störungen im Sozialverhalten) empfinden. Daneben fehlt es an weiblichen Vorbildern. Zum anderen haben Frauen offensichtlich wenig Interesse an der Technologie. In wissenschaftlichen und technologischen Fächern in Schulen und Universitäten sind sie unterrepräsentiert.

Die Analysten bei IDC empfehlen, Frauen für Berufe im Internet-Networking zu begeistern. Dazu müssten Regierungen und Industrie gemeinsame Anstrengungen unternehmen, Stereotypen aufzubrechen und sich der Herausforderung stellen, junge Frauen zu ermutigen, eine Karriere in technischen Berufen in Betracht zu ziehen. Bildungsinitiativen für Frauen im Networking müssten unterstützt und Karriereeinstiege bereitgestellt werden.(AP)


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