Immer mehr weiblicher User ersteigern sich ihren Handwerker im Internet. Lag der Anteil bei Frauen vor einem halben Jahr noch bei unter zehn Prozent, betragen die Aufträge, die auf dem Marktplatz eingestellt werden, nun beinahe 25 Prozent.

Immer mehr weiblicher User ersteigern sich ihren Handwerker im Internet. Lag der Anteil bei Frauen vor einem halben Jahr noch bei unter zehn Prozent, betragen die Aufträge, die auf dem Marktplatz eingestellt werden, nun beinahe 25 Prozent. Laut einer Umfrage der Online-Auktionsplattform für Dienstleistungs- und Handwerksaufträge LetsWorkit spricht Frauen vor allem die Einfachheit der Online-Beauftragung an.

Wer einen Auftrag zu vergeben hat, beschreibt die Arbeit die zu tun ist, und nennt den erwünschten Preis. Anschließend kann man am Bildschirm verfolgen, wie die Preise purzeln. LetsWorkit spricht bei diesem System von einem "umgekehrten Auktionsverfahren", weil sich die Preise nach unten statt nach oben bewegen. Am Ende des Auktionszeitraumes erhält der preiswerteste Anbieter den Zuschlag, so LetsWorkit Sprecherin Angela Preuß.

"Während die Männer noch im Baumarkt nach Werkzeugen und Material für das Do-it-yourself-Verfahren suchen, haben Frauen den richtigen und preiswerten Profi längst via Internet gefunden", führt Preuß weiter aus. Frauen seien viel kreativer was die Art der Aufträge angehe. "Es sind nämlich keineswegs nur klassische Handwerksaufträge erlaubt, sondern auch Arbeiten wie Möbel aufbauen, die Wohnung herausputzen, den Computer in Ordnung bringen, Vorbereitung eines Sommerfestes oder eine angenehme Massage können geordert werden", so Preuß. (KC)