Unternehmensgründer und -chef Stefan Heinig zieht sich aus der Geschäftsführung des Textildiscounters zurück.

Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bönen mit. Heinig (49), derzeit noch Vorsitzender der Geschäftsführung, übergibt den Vorsitz zum Jahresende an seinen langjährigen Weggefährten Heinz Speet. Heinig konzentriert sich fortan auf die Geschäftstätigkeit der Holding, bleibt aber Gesellschafter und enger Berater des Textildiscounters.

Heinig und Speet hatten das Unternehmen seit 1994 gemeinsam aufgebaut. Der 53-jährige Speet verantwortet als geschäftsführender Gesellschafter derzeit die Bereiche Personal und Revision. Trotz des Wechsels an der Führungsspitze bleibt Kik weiterhin eigentümergeführtes Unternehmen.

Kontinuität trotz Wechsel

"Ich freue mich auf neue Herausforderungen und weiß das Unternehmen in den besten Händen: Heinz Speet genießt mein vollstes Vertrauen. Er handelt konsequent und motiviert mit seiner hemdsärmeligen Art", wird Heinig zitiert. Stellvertretende Kik-Chefin wird zum 1. Januar 2012 die ebenfalls langjährige Geschäftsführerin Mechthild Gottkehaskamp, die den Bereich Einkauf verantwortet. 

Kik ist die Abkürzung für "Kunde ist König". Das Tengelmann-Tochterunternehmen betreibt mehr als 3.100 Filialen in sieben europäischen Ländern und setzte mit rund 20.000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr 1,66 Milliarden Euro um.