Modernes Fuhrparkmanagement ist ohne innovative Telematik nicht mehr denkbar. Ihre Einführung macht allerdings nur Sinn, wenn sich Anschaffungs- und Betriebskosten in kürzester Zeit amortisieren.

Modernes Fuhrparkmanagement ist ohne innovative Telematik nicht mehr denkbar. Ihre Einführung macht allerdings nur Sinn, wenn sich Anschaffungs- und Betriebskosten in kürzester Zeit amortisieren.

Bevor Spediteure und Transporteure in derartige Systeme investierten, müssten sie deshalb genau definieren, welche Kostenarten sie senken wollten. Auch spiele Telematik ihre Vorteile erst über voll integrierte Systeme aus. Bei Einsatzplanungen sei deshalb darauf zu achten, dass folgende Funktionen erreicht und miteinander kombiniert werden könnten, nämlich 1. Ortung mit allen Funktionen, 2. Messaging mit Schnittstellen, 3. technisches Monitoring und 4. lückenlose und störungsfreie Integration der Technik in Fahrzeug und Zentrale.

Gerade bezüglich des technischen Monitoring mit Hilfe so genannter CAN-Bus-Systeme legten sich Zugmaschinenhersteller noch quer, um eigene Geschäftsmodelle zu schützen. Da Transporteure zunehmend gemischte Flotten einsetzten, würden die Produzenten in absehbarer Zeit entsprechende Schnittstellen zur Verfügung stellen. Für die erforderlichen Kommunikationsaufgaben müsse auf jeden Fall ein Bordcomputer eingebaut sein. Hierbei handele es sich um Empfangs- und Ausgangssignale der Kommunikationsmodems, Eingangssignale der Fahrzeugelektronik und GPS-Informationen. Um elektronische Störungen zu vermeiden, sollte laut Dr. Strautmann, geschäftsführender Gesellschafter der Teldatrans GmbH in Münster, nur von Herstellern unterstützte und zugelassenen Hardware eingesetzt werden.

Bei der Systemauswahl sei zu berücksichtigen, dass Internet-Plattformen einen sehr schnellen, problemlosen Zugriff und eine risikolose, standardisierte Einarbeitung böten. Stand-alone-Systeme hingegen seien wesentlich schneller und bei Großflotten deutlich billiger. Mittelgroße Telematikeinsteiger sollten laut Teldatrans folglich über eine internetbasierte Lösung in die Telematikwelt einsteigen. In Deutschland und Mitteleuropa sei die GSM- bzw. in Kürze GPRS-Kommunikation die günstigste Variante. Bei Fahrten in Spanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Russland hingegen habe eindeutig der Satellit die Nase vorn.

Fahrzeugseitig kämen Personal Digital Assistants oder gängige Navigationssysteme in Frage. Bordrechner und die verwendete Software müssten so offen sein, dass gängige Bediengeräte angeschlossen werden könnten und die Bedienoberfläche in einem Format wie Windows CE verfügbar sei. Ein schneller Telematikeinstieg gewährleiste einen absoluten First-Mover-Vorteil, da mit der Systementwicklung auch dessen Nutzen und Potenziale transparent würden. Unmittelbare Wettbewerbsvorteile lassen sich laut Dr. Strautmann in Ortung und Routenplanung, Kommunikation zwischen Disponent und Fahrer, Verfeinerung der Kostenstellenrechnung, Optimierung der Nachkalkulation, Kosten- und Leistungsvergleich zwischen Fahrzeugen und Fahrzeugmarken, Leistungsvergleiche bei Fahrern (Benchmarking), Kommunikationsverbesserung mit Kunden und Kooperationspartnern, Verbesserung der Einsatzzeiten, Reduzierung der Leerfahrten sowie Optimierung der wartungsbedingten Stillstandszeiten erzielen. (PJ)


FIRMENPROFIL:

Teldatrans ist eine Hersteller-unabhängige Telematik-Plattform mit ganzheitlichem Ansatz. Sie ist das Produkt jahrelanger Erfahrung in der Logistik-, Kommunikations-, IT- und Nutzfahrzeugentwicklung. Bei der Teldatrans GmbH mit Sitz in Münster handelt es sich um eine Gemeinschaftsgründung des Ex-Krone-Geschäftsführers Dr. Klaus P. Strautmann und der seit März 2001 am Neuen Markt notierten OHB Teledata AG in Bremen. Teldatrans setzt bei der Kommunikation zwischen Zentrale und Nutzfahrzeug auf normale Kommunikationsstandards wie GDM, w@p, GPRS und dem Satellitensystem Orbcomm. Die Plattform vereint Flottenmanagement-Funktionen, Kommunikationsfunktion sowie das komplette Tracking & Tracing.


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Teldatrans GmbH
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Tel. 0251-6068827
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