Der Vorstand der Dresdner Bank hat einstimmig beschlossen, den geplanten Fusionsprozess mit der Deutschen Bank mit sofortiger Wirkung abzubrechen.

Der Vorstand der Dresdner Bank hat einstimmig beschlossen, den geplanten Fusionsprozess mit der Deutschen Bank mit sofortiger Wirkung abzubrechen.

Die Absprache zwischen der Deutschen Bank und der Dresdner Bank sah vor, beide Institute nach dem Leitbild einer Fusion unter gleichen Partnern zusammenzuführen und den Integrationsprozess ausgewogen zu gestalten. Die Zusammenführung der Geschäftsaktivitäten im Bereich des Investment-Bankings war dabei eine wesentliche Geschäftsgrundlage, um eine führende Investment-Bank zu schaffen.

Nach Angaben der Dredner Bank AG habe stattdessen die Deutsche Bank nach Ankündigung der Fusion gefordert, Dresdner Kleinwort Benson ganz oder in Teilen zu verkaufen. Außerdem sei sie nicht bereit gewesen, konstruktive Vorschläge aufzunehmen, um den Integrationsprozess im Investment Banking nach objektiven und rationalen Kriterien zu gestalten. Sie habe eine ausgewogene Integration von Dresdner Kleinwort Benson nach Wortlaut und Geist der getroffenen Absprachen abgelehnt.

Die Deutsche Bank habe durch ihr Verhalten der geplanten Fusion die Vertrauensbasis entzogen. Ein Zusammenschluss zu Lasten der Dresdner Bank könne nicht im Interesse ihrer Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter liegen.


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