Nachhaltigkeit ist für die Mehrheit der Onlineshopper durchaus ein Thema, wenn es um den Kauf und Verkauf gebrauchter Produkte geht. Der finanzielle Aspekt spielt aber auch eine Rolle, zeigt eine Studie.

Das Internet ist die erste Anlaufstelle für den Kauf und Verkauf von gebrauchten Produkten:
Neun von zehn Konsumenten, die regelmäßig gebrauchte oder generalüberholte Produkte kaufen, wählen dafür Dienstleister im Internet – etwa Webshops, Kleinanzeigenportale oder Onlinemarktplätze. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov, das Marktplatzbetreiber Ebay in Auftrag gegeben hat. Immerhin noch gut acht von zehn der Befragten verkaufen ihre gebrauchten Produkte auch über das Internet.

Dabei spielt der finanzielle Aspekt durchaus eine Rolle: 64 Prozent der Befragten halten den Wiederverkauf gebrauchter Produkte für eine gute Einnahmequelle. Der Verkauf seines Krempels gehört dabei offenbar zum Konsumentenalltag: Nur 18 Prozent der Befragten gaben in der Studie an nicht zu wissen, wo und wie sie gebrauchte Artikel verkaufen sollen. 

Nachhaltigkeit durchaus Thema

Neben dem finanziellen Aspekt ist demzufolge auch die Nachhaltigkeit ein Aspekt, den Konsumenten schätzen: Knapp zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Onlinekäufer sagen, dieser Aspekt sei ihnen wichtig bis sehr wichtig. Etwas mehr (67 Prozent) gaben an, in Zukunft noch stärker auf das Thema "Nachhaltigkeit im Allgemeinen" achten zu wollen.

Auch die Produktlebensdauer ist demnach für die Konsumenten ein zentraler Aspekt: 95 Prozent der befragten Onlineshopper ist es wichtig bis sehr wichtig, Produkte so lange wie möglich zu benutzen. Der Weiterverkauf ist mit 35 Prozent die häufigste Antwort auf die Frage, was mit nicht mehr benötigten Produkten passiert. Gleich dahinter werden die Optionen Verschenken (22 Prozent), Entsorgen (20 Prozent) und Spenden (13 Prozent) genannt.