Wenn Onlinehändler den "Gefällt mir"-Button von Facebook einbinden, verstoßen sie nicht gegen das Wettbewerbsrecht, urteilte das Berliner Landgericht.

Onlinehändler dürfen den "Gefällt mir"-Button von Facebook auf ihrer Internetseite einbinden, ohne Besucher auf die Übermittlung ihrer Daten an das Soziale Netzwerk hinzuweisen. Damit verstoßen sie zumindest nicht gegen das Wettbewerbsrecht, hat das Landgericht Berlin entschieden (Az. 91 O 25/11).

Ob damit jedoch ein Verstoß gegen den Datenschutz vorliegt, ließ das Gericht offen. Kritiker bemängeln, dass auch Facebook von den Klicks erfährt. Sie vertreten die Meinung, dass der Seitenbetreiber die Kunden über die Weiterleitung personenbezogener Daten aufklären muss.