Der Modekonzern Gerry Weber bleibt auf Wachstumskurs. Vor allem die eigenen Shops tragen aktuell zur Umsatzsteigerung der Gruppe bei.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 (zum 31. Oktober) habe die Gruppe Höchstwerte bei Umsatz und Ertrag erzielt, teilte die Gerry Weber International AG mit Sitz im ostwestfälischen Halle am Donnerstag mit.

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 411,9 Millionen Euro. Der Überschuss konnte auf 25,2 Millionen Euro gesteigert werden und lag damit 21,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Konzernumsätze im dritten Quartal 2008/09 blieben mit 119,5 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau (119,6 Mio.).

Sechs Prozent Wachstum für das Gesamtjahr

Auch die Auftragslage des im S-DAX notierten Unternehmens sei trotz der schwachen Konjunktur gut. Darum bleibe das Unternehmen bei seiner Prognose eines Wachstums von etwa sechs Prozent und eines Konzernumsatzes von rund 600 Millionen (2007/08: 570 Millionen) Euro für das laufende Geschäftsjahr.

Die Zuwächse in den ersten neun Monate entfielen vor allem auf den Retail-Bereich, also die 128 in Eigenregie betriebenen „Houses of Gerry Weber", die Outlets und den Onlineshop. Diese Erlöse stiegen um 25,7 Prozent auf 101,9 Millionen Euro

Mehr Kunden aus dem Premiumbereich

Die Auftragseingänge für die erste und zweite Kollektion zur Frühjahr/Sommer-Saison 2010 beliefen sich auf 178 Millionen Euro, 4,3 Prozent über Vorjahresniveau. Die Kernmarke Gerry Weber erreichte ein Auftragsvolumen von 131,3 Millionen Euro und erzielte den mit 6 Prozent kräftigsten Orderzuwachs.

„Mit unseren kurzen Reaktionszeiten gewinnen wir auch zunehmend die Kundinnen des Premiumbereichs", erläuterte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber.