Die Impress Software AG und die Medical Columbus AG haben gemeinsam eine B2B-Internet-Applikation im Gesundheitswesen mit direkter Integration in die Warenwirtschaftssysteme von Krankenhäusern und Zulieferern aufgebaut.

Die Impress Software AG und die Medical Columbus AG haben gemeinsam eine B2B-Internet-Applikation im Gesundheitswesen mit direkter Integration in die Warenwirtschaftssysteme von Krankenhäusern und Zulieferern aufgebaut.

Die Impress Software AG liefert spezielle Connectoren, mit denen sich die unterschiedlichsten Warenwirtschafts-Systeme von Krankenhäusern und Lieferanten über ein elektronisches Netzwerk verbinden lassen.

Mit Hilfe des Navigators von Medical Columbus, der weltweit größten Datenbank für Medikalprodukte, werden die individuellen Krankenhaus-eigenen Informationen zu einem Artikel, wie Materialnummer, Artikelname und kleinste Abgabemenge, innerhalb des Netzwerkes in die Angaben des Lieferanten übersetzt. Die Datenbank enthält zur Zeit etwa 250.000 Artikel, alles von Gummihandschuhen über Bandagen bis hin zu Herzschrittmachern.

Im Ergebnis sollen durch die Kombination der Impress-Technologie mit der Medical Columbus Datenbank vollautomatische Geschäftsprozesse ermöglicht werden.

Der Nutzen für alle Beteiligten ist nach Angaben der Impress AG gewaltig. Komplett integrierte Beschaffungsprozesse würden auf beiden Seiten für niedrigere Kosten sowohl in der Bestellabwicklung als auch in der Administration sorgen. Die Durchlaufzeiten für eine Bestellung würden deutlich kleiner und die Fehlerrate würde erheblich verringert.

"Im Gegensatz zu anderen Versuchen, die Geschäftsprozesse zwischen Krankenhäusern und Medizinprodukteherstellern zu automatisieren, ist unsere Lösung die einzige, die verteilte Warenwirtschafts-Systeme vollständig integriert und nicht nur Daten in elektronischer Form zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stellt", sagt Jens Beier, co-CEO der Impress Software AG. "Das ermöglicht erhebliche Kosteneinsparungen in einem Bereich, in dem es immer wichtiger wird, alle Wirtschaftlichkeitsreserven voll auszuschöpfen."

Die ersten Bestellungen wurden bereits erfolgreich über das Netzwerk geschickt. Aus einem Warenwirtschaftssystem (Aescudata Amor) bei der Rhön-Klinikum AG liefen diese direkt in das Warenwirtschaftssystem (SAP R/3) des Medizinprodukteherstellers Willy Rüsch AG.

Bis zum Ende des Jahres sollen nach Informationen der Impress AG etwa 40% des deutschen Krankenhausmarktes die Lösungen von Medical Columbus nutzen, davon mehr als 50% der Universitätskliniken. (KC)


KONTAKT:

Impress Software AG
Christian Stoffers
Rotenburger Str. 21
30659 Hannover
Tel. 0511-61071201
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Internet: www.impress.com