Der erfolgsverwöhnte Modeschmuckhändler Bijou Brigitte musste im vergangenen Jahr Einbußen am Gewinn hinnehmen. Die Expansion soll trotzdem weiter gehen.

Dank neuer Filialen stieg der Umsatz von Bijou Brigitte im vergangenen Jahr. Doch flächenbereinigt ging er 2009 um 3,5 Prozent und im ersten Quartal dieses Jahres um 2 Prozent zurück, teilte das Unternehmen mit.

Folglich waren auch die Gewinne rückläufig: Das Ergebnis nach Steuern ging im ersten Quartal um 1,6 Millionen auf 7,2 Millionen Euro zurück. Für das gesamte Vorjahr betrug der Rückgang 7,1 Millionen auf 75,4 Millionen Euro.

"Vor allem die Lage in Spanien, unserem zweitgrößten Absatzmarkt, blieb das gesamte Jahr hindurch angespannt", sagte Vorstandschef Roland Werner.

65 neue Filialen im laufenden Jahr

Werner will die Expansionsstrategie fortsetzen und in diesem Jahr 65 neue Filialen an den Markt bringen. Bereits eröffnet ist die erste Zweigstelle in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Auch den rumänischen Markt will das Unternehmen erschließen.

Derzeit betreibt Bijou Brigitte rund 1.130 Filialen und beschäftigt etwa 3.500 Mitarbeiter, umgerechnet auf Vollzeitstellen.