In Deutschland haben im September und Oktober insgesamt 3,1 Mio. private Online-Käufer das Internet als Einkaufsstätte genutzt und für insgesamt über 676 Mio. DM online geordert.

In Deutschland haben im September und Oktober insgesamt 3,1 Mio. private Online-Käufer das Internet als Einkaufsstätte genutzt und für insgesamt über 676 Mio. DM online geordert. In den Monaten Oktober und September ist die Anzahl der Online-Käufer im Vergleich zu Juli und August um über eine Million Personen angestiegen. Das ist das Ergebnis einer GfK-WebScope-Befragung von 10.000 repräsentativ ausgewählten Internetnutzern durch die GfK Panel Services Consumer Research GmbH, Nürnberg.

Unter den "neuen" Käufern, so die Befragung weiter, haben allein über 600.000 Personen Bücher bestellt. Dementsprechend hat diese Produktkategorie mit insgesamt 1,4 Mio. Online-Käufern und einem Anteil von 13,2% am gesamten Online-Umsatz im September und Oktober die höchste Online-Käuferreichweite unter allen Produktgruppen erzielt.

Daneben haben Online-Käufer insbesondere PCs und PC-Zubehör geordert. Der Anteil dieses Segments am privaten Online-Ordervolumen betrug 18,1%, gefolgt von der "Bekleidung", mit einem Umsatzanteil von 14,9%. Beide Produktgruppen haben zwar eine deutlich niedrigere Käuferzahl als die Kategorie der Bücher, dafür aber einen durchschnittlich drei- bis viermal höheren Wert je Bestellvorgang als diese.

Mit durchschnittlich 1,6 Bestellungen in den beiden Monaten ergeben sich zwischen Männern und Frauen keine signifikanten Unterschiede in der Bestellhäufigkeit, wohl aber im Bestellwert. Während die Männer im Mittel 154 DM bei einer Bestellung insbesondere für eher technisch orientierte Produktgruppen ausgeben, erreicht der Bestellwert bei den Frauen im Schnitt "nur" 109 DM je Online-Kauf. Von ihnen werden unter anderem Bekleidung und Schuhe sowie Güter des täglichen Bedarfs häufiger als von Männern geordert.

Amazon ist laut Befragung Spitzenreiter im Business-to-Consumer Online-Geschäft. Allerdings befinden sich unter den umsatzstärksten Top-10-Web-Adressen bereits fünf so genannte "Click and Mortar"-Handelsunternehmen, in denen Internet- und Ladengeschäft nebeneinander bestehen und komplementäre Funktionen erfüllen. Eine Auswahl von Charts zur Studie kann auf der Hompage der GfK www.gfk.de über ein Link in der dort ebenfalls veröffentlichten Pressemeldung abgerufen werden.

Diese und andere Ergebnisse stammen aus einer schriftlichen Befragung bei einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 Internet-Nutzern, die mit dem neu entwickelten GfK-WebScope durchgeführt wurde.

Mit diesem Instrument ermittelt die GfK Panel Services Consumer Research seit Juli 2000 in einem feststehenden E-Commerce-Verbraucherpanel fortlaufend Daten zum Online-Kaufverhalten. Die Daten werden teils online, teils offline in schriftlicher Form erhoben. Vergleichbare E-Commerce-Verbraucherpanels werden ab 2001 auch in Belgien, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz zur Verfügung stehen. Eine Ausdehnung auf weitere europäische Länder ist geplant. (ST)


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