Die Gläubiger des Immobilienbesitzers von Karstadt, Highstreet Holding, haben einer Umschuldung zugestimmt: Ein wichtiger Schritt, damit der Sanierungsplan des Insolvenzverwalters gelingen kann.

Die Highstreet-Kreditgeber haben sich mehrheitlich für eine Verlängerung der anstehenden Anleihen und Kredite im Wert von rund 3 Milliarden Euro ausgesprochen, erklärte ein Sprecher.

Damit bestätigte der Immobilienbesitzer nun offiziell den geforderten Sanierungsbeitrag, der den Insolvenzverwalter von Arcandor, Klaus Hubert Görg, im Dezember ausgehandelt hatte.

Demnach akzeptierte Highstreet Mietreduzierungen von 80 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren und soll so finanzielle Zugeständnisse in Wert von über 150 Millionen Euro gemacht haben.

Das ist ein wichtiger Schritt für das Gelingen von Görgs Insolvenzplan, der im März beim Amtsgericht in Essen eingereicht werden soll. Dem müssen auch Lieferanten, Finanzbehörden, der Pensionssicherungsverein und die Mitarbeiter zustimmen.

Aktuell überprüfen sechs Interessenten den Kauf des Warenhausbetreibers. Zuständig für den Verkaufsprozess ist die Bank Merrill Lynch.

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