Es ist vollbracht: Die Gläubiger von Woolworth haben dem Verkauf der insolventen Kaufhauskette an die Tengelmann-Gruppe zugestimmt.

Das berichtete am Montag der Sprecher des Frankfurter Insolvenzverwalters Ottmar Hermann. Dieser informierte auch die Mitarbeiter in der Frankfurter Firmenzentrale über die Zukunft ihrer Arbeitsplätze.

Insgesamt sind 4.500 Beschäftigte betroffen. Ihre Verträge gelten unverändert weiter, sind aber auf ein Jahr befristet.

Kaufpreis ungewiss

Über den Kaufpreis machte der Insolvenzverwalter keine Angaben. Er hatte bereits am Freitag bestätigt, dass die HH-Holding den Zuschlag für die noch 162 Geschäfte erhalten hat.

Bei HH handelt sich um ein in Bönen bei Dortmund beheimatetes Konsortium des Handelskonzern Tengelmann mit seinen Discount-Töchtern Kik und Tedi. Für das Unternehmen hatte sich der Woolworth-Hauptvermieter Cerberus stark gemacht.

In Bönen sind auch Kik und die von der Frankfurter Mutter unabhängige Woolworth-Logistiktochter beheimatet.