Der Internetkonzern Google hat dem Vorstoß der europäischen Verlagsbranche für eine Verschärfung des Schutzes von geistigem Eigentum im Internet eine klare Abfuhr erteilt.

Der Internetkonzern Google hat dem Vorstoß der europäischen Verlagsbranche für eine Verschärfung des Schutzes von geistigem Eigentum im Internet eine klare Abfuhr erteilt. Insgesamt 166 Verlage hatten vor kurzem der EU-Kommission die "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" überreicht, in der sie die politischen Verantwortlichen dazu aufrief, das digitale Leistungsschutzrecht auszuweiten. Zentrale Forderungen waren dabei vor allem eine "faire Beteiligung" an den Umsätzen derjenigen, die Verlagsinhalte vermarkten sowie "die Entwicklung eines Marktes für bezahlte Inhalte in der digitalen Welt". "Die Wahrheit ist, dass die Nachrichtenverlage, wie alle anderen Content-Inhaber auch, die volle Kontrolle darüber haben, kontert Josh Cohen, Senior Business Product Manager bei Google, in einem offiziellen Blog-Statement. Wer kein Interesse daran habe, bei der Suchmaschine verlinkt zu werden, könne jederzeit aussteigen.