Im Rahmen einer eMind@emind-Befragung geht die Mehrheit davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr einen Umsatzverlust zwischen 10 und 100 Mio. Euro durch kriminelle Machenschaften im Internet erlitten hat.

Die Fachbesucher der Internet World Germany 2002 gehen mehrheitlich davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr einen Umsatzverlust zwischen 10 und 100 Mio. Euro durch kriminelle Machenschaften im Internet erlitten hat. Knappe 20% gehen von Umsatzverlusten zwischen 100 bis 500 Mio. Euro aus. Das ergab eine eMind@emnid-Umfrage im Rahmen der Berliner IT-Veranstaltung.

Zurzeit am stärksten betroffen ist nach Auffassung von 35% der Befragten die deutsche Industrie. 33% gehen davon aus, dass die IT-Branche den größten Schaden nimmt, 17% sehen den Endverbraucher als Opfer der Internetkriminalität.

Dass die Politik die Computerkriminalität bis zum Jahr 2005 eindämmen kann, wird klar verneint: 80% sind der Meinung, dass der Staat machtlos ist. Überraschend ist laut eMind@emind, dass nur 37% Politik und Staat bei der Bekämpfung der Computerkriminalität zu höheren Ausgaben verpflichten will.

Dagegen ist jeder Zweite der Auffassung, dass die deutsche Wirtschaft selbst verantwortlich für den Schutz vor kriminellen Energien im Internet ist. Dass hier nur international agiert werden kann ist offenbar selbstverständlich: 85% sehen in der internationalen Zusammenarbeit eine Chance, kriminelle Bedrohungen einzudämmen. (ST)


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