Dächer über Freiflächen im Handel sollen eine angenehme Atmosphäre schaffen. Und trotzdem vor Wind und Wetter schützen.

Vielerorts sind sie zu sehen, und doch werden sie selten wahrgenommen: Die Rede ist von Freiflächenüberdachungen, die Tankstellen, Fußgängerzonen, Baumärkte und immer mehr Autohäuser schmücken.

In Zeiten, in denen das Wetter mehr und mehr zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, sind Freiflächenüberdachungen schwer wegzudenken. Beispiel: Es regnet – der Weg vom Eingang des Baumarkts zum Auto auf dem Parkplatz wird für den Kunden zu einer nassen Angelegenheit. Das Einladen der gekauften Produkte dauert meistens einige Minuten, wodurch diese Schaden nehmen können. Ein Dach über dem Kopf steigert hier den Einkaufskomfort, die Kundenzufriedenheit und zuletzt auch den Umsatz an verregneten Tagen.

Acryldächer in Glasoptik

Mit diesem Thema befasst sich seit 1983 die Roda GmbH aus Kleve, die bis heute rund 2,5 Millionen Quadratmeter Großflächenüberdachungen aus Acryl verbaut hat. Der Kunststoff verleihe den Konstruktionen das Aussehen einer hochwertigen Glasarchitektur, die aber nur halb so teuer sei, argumentiert der Überdacher. Mit ihnen lassen sich große Flächen wie Parkplätze, Distributionszentren und Gewerbehöfe "kosteneffizient überdachen", wirbt das Unternehmen.

Ein weiteres Bespiel für den Nutzenwert der Freiflächenüberdachungen, die Roda in Form von Sattel- und Gewölbekonstruktionen anbietet, liege bei den Autohändlern: Neben dem Regen sind für sie vor allem Hagelkörner die großen Feinde. Golfballgroße Hagelbälle sind keine Seltenheit mehr, sodass die Händler immer öfters um ihre Ausstellungsobjekte vor dem Gebäude fürchten müssten.

Hagelschäden in Autohäusern vermeiden

"Knäckebrotautos" – so der Branchenjargon für durch Hagel zerbeulte Blechkarossen – führen oftmals zu einem großen finanziellen Verlust. Die UV-stabilen und versprödungsfesten Acrylüberdachungen schützen hier nicht nur des Autohändlers wichtigstes Gut, wirbt der Hersteller, sondern der Pflegeaufwand für die ausgestellten Fahrzeuge verringere sich und die Kunden seien vor Wind und Wetter geschützt.

Die Acryldächer aus dem Hause Roda werden von einer wetterfesten Aluminium-Stahlkonstruktion getragen, die in einer maximalen Höhe von 8 Metern, eine maximale Spannweite pro Gewölbe/Sattel von ebenfalls 8 Metern erlauben. Aluminium lasse sich besonders gut - und langlebig - lackieren; entsprechend geringer sei der Instandhaltungsaufwand. Das patentierte Alu Rinnensystem beuge zudem einer Verschmutzung des Dachs durch Regenwasser vor. Alle zwei Jahre sollten die Kunststoffdächer jedoch durch ein Fachunternehmen gesäubert werden.

Philip Kubjena