dm zieht Bilanz: In den vergangenen sechs Monaten freut sich die Drogeriemarktkette über ein Umsatzplus von knapp 13 Prozent.

Nach einer aktuellen Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) liegt dm-drogeriemarkt bei der Käuferreichweite auf Platz Eins. Im Januar und Februar kauften demnach elf Millionen Menschen mindestens einmal bei dm ein. Beim Zweitplazierten Schlecker waren es 10,2 Millionen Konsumenten, meldet dm Drogeriemarkt. Der Studie zufolge ist dm auch beim durchschnittlichen Kassenbon und bei der durchschnittlichen Einkaufsfrequenz der Kunden Spitzenreiter in der Drogeriemarktbranche.

Die Umsatzveränderung in der Drogeriemarktbranche in den ersten zwei Monaten dieses Jahres beziffert die GfK-Studie mit einem Plus von 7,2 Prozent. "Das stärkste Plus wird für dm ausgewiesen, während die meisten Wettbewerber stagnierende bis negative Entwicklungen aufweisen", heißt es in einer Pressemitteilung von dm.

Gutes erstes Halbjahr für dm

Die aktuellen Halbjahreszahlen (31. März 2009) von dm untermauerten die GfK-Einschätzungen: Demnach hat dm in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 1,84 Milliarden Euro in Deutschland umgesetzt. In absoluten Werten entspreche das einem Umsatzzuwachs von 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ein Umsatzwachstum von 12,65 Prozent.

„Das Geschäft lief zur Weihnachtszeit und zu Jahresbeginn sehr gut. Aufgrund der späten Ostertage gibt es zwar zwischen den Monaten Verschiebungen, der grundsätzliche Trend bei dm ist weiterhin positiv", sagt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. "Kunden schätzen gerade in der Krisenzeit die stabile Verlässlichkeit der günstigen dm-Dauerpreise.“

Gut 2000 Arbeitsplätze allein in Deutschland geschaffen

Derzeit gibt es 1.058 dm-Märkte und 20.167 Mitarbeiter in Deutschland - "2.234 Menschen mehr als vor einem Jahr." International entwickele sich der dm-Konzern ebenso positiv. Insgesamt beläuft sich der Umsatz in den elf europäischen Ländern auf 2,52 Milliarden Euro - 280 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 12,52 Prozent).

„Es ist bekannt, dass die Marktwirtschaften in Mitteleuropa noch nicht so stabil sind wie die deutsche, so dass sich Nachfrageveränderungen auch bei uns bemerkbar machenwird“, sagt Harsch. Europaweit gibt es heute 2.115 dm-Märkte. 31.424 Menschen arbeiten im dm-Konzern, 3.301 mehr als vor einem Jahr.

wim.