Nach Unstimmigkeiten bei der Auszeichnung "Händler des Jahres" distanziert sich der HDE von dem Preis. Der Handelsverband steht nicht mehr als ideeler Träger zur Verfügung.

Der Vertrag mit dem holländischen Marktforschungsinstitut Q&A, zuständig für die Auswertungen für den Preis "Händler des Jahres", werde nicht mehr verlängert und laufe Ende des Jahres auf, so der Handelsverband Deutschland (HDE) in einem internen Schreiben, das derhandel.de vorliegt.

"Maßgeblich für diese Entscheidung waren Schwächen bei der Anwendung des international bewährten Befragungs- und Forschungsansatzes von Q&A auf die Differenziertheit des deutschen Marktes", heißt es in einer Stellungnahme.

Bereits im Juli hatte der HDE-Vorstand Zweifel an der Auszeichnung angemeldet und beschlossen, den Konsumentenpreis "Händler des Jahres" ab 2012 nicht mehr zu unterstützen, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Der HDE werde sich künftig auf den "Deutschen Handelspreis", den Preis "Stores of the Year" sowie den Handels-Innovationspreis "HIP" konzentrieren, betonte Genth.

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