Coca-Cola, IBM und Microsoft führen die neue globale Marken-Rangliste der Agentur Interbrand. Unter den Handelsunternehmen sind zwei Schweden sowie zwei Onlinehändler Spitze.

Laut der Interbrand-Studie "Best Global Brands" (Die besten weltweiten Marken) sind Coca-Cola, IBM und Microsoft die bekanntesten Marken weltweit. Google eroberte Platz 4 und verzeichnet ein Wertewachstum von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hewlett Packard (Platz 10) steigt zum ersten Mal in die Top 10 auf und konnte den eigenen Markenwert mit einem neuen Geschäftsmodell und einer Markenplattform steigern. Coca-Cola konnte im elften Jahr in Folge seine Spitzenposition als Nummer 1 unter den weltweiten Marken verteidigen.

H&M und Ikea sind Spitze

Die Markenberatung Interbrand veröffentlicht jedes Jahr die Rangliste der 100 Top-Marken. Die Studie basiert auf einer einzigartigen Methodologie, bei der viele Aspekte einer Marke untersucht werden - von der Attraktivität als Arbeitgeber bis hin zur Erfüllung der Kundenerwartungen.

Unter den Händlermarken schneiden der Modehändler Hennes und Mauritz (H&M - Platz 21) sowie der Möbelhändler Ikea (Platz 28) am besten ab. Die beiden schwedischen Unternehmen werden von zwei Onlinehändlern gefolgt: Amazon auf Platz 36 und eBay (Platz 43). Der Modehändler Zara eroberte Platz 48. Keine weitere Händlermarke schaffte es unter die Top-100.

Drei Schlüsselaspekte tragen laut Interbrand zum Wert einer Marke bei: das finanzielle Leistungsvermögen der Markenprodukte oder der Dienstleistungen, die Rolle der Marke beim Prozess der Kaufentscheidung und die Fähigkeit der Marke, Marktanteilsgewinne für das Unternehmen sicher zu stellen.

Luxusmarken behaupten sich

Unter den Verlierermarken sticht vor allem der Mineralölkonzern BP heraus, der durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko aus dem Top-100-Ranking ausschied.

Trotz des wirtschaftlichen Abwärtstrends stiegen die Markenwerte der Luxuslabels wie Cartier (Platz 77), Armani (95), Louis Vuitton (16), Gucci (44), Tiffany & Co (76) und Hermes (69).