Krise im Textilhandel? Nicht für H&M. Im Gegenteil: „Der Himmel ist die Grenze”, schwärmt Konzern-Chef Thorsten Mindermann.

Die Zahl der Filialen werde durch weitere Neueröffnungen bis zum Jahresende 2008 auf bundesweit ungefähr 330 steigen, sagte der H&M-Geschäftsführer Mindermann am Dienstag.

Diese Planung sei mittel- und langfristig angelegt und stehe nicht auf dem Prüfstand, versicherte der Unternehmenschef. H&M hat aktuell 324 Geschäfte in Deutschland. Das Unternehmen sehe hierzulande keine Wachstumsgrenzen, sondern weiteres Potenzial. „Der Himmel ist die Grenze”, schwärmte Mindermann. Die Möglichkeiten, gute Standorte zu mieten, hätten zugenommen.

Umsatz in Deutschland gestiegen

Der Deutschland-Umsatz von H&M stieg den Angaben zufolge 2007 um 10 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. Das Gros sei dabei nicht über Filial-Neueröffnungen zustande gekommen. Der um zusätzliche Flächen bereinigte Umsatz sei ebenfalls gewachsen. Dieses Ziel bestehe auch für das laufende Jahr, betonte Mindermann.

In den Umsatzzahlen von 2007 seien auch der Online-Umsatz in Deutschland sowie die bundesweit 7 Filialen der H&M-Tochter Cos enthalten, die eine eigenständige Geschäftsführung habe.

H&M beschäftigt rund 16.500 Mitarbeiter in Deutschland, mit steigender Tendenz. An diesem Donnerstag will H&M in Deutschland vier neue Filialen in Düsseldorf, Berlin, Ratingen und Hildesheim eröffnen.