Hewlett-Packard (HP), die Intel Corporation, IBM und NEC wollen gemeinsam die erste unabhängige und gemeinnützige Einrichtung der Industrie für Entwickler eröffnen, die Enterprise-Lösungen für Linux entwickeln.

Hewlett-Packard (HP), die Intel Corporation, IBM und NEC wollen gemeinsam die erste unabhängige und gemeinnützige Einrichtung der Industrie für Entwickler eröffnen, die Enterprise-Lösungen für Linux entwickeln. Die unterstützenden Unternehmen werden das so genannte "Open Source Development Lab" (OSDL) über die kommenden Jahre umfangreich materiell und finanziell unterstützen. Weitere Sponsoren sind Caldera, Dell, Linuxcare, LynuxWorks, Red Hat, SGI, SuSE, TurboLinux und VA Linux.

Die Einrichtung soll Open-Source-Entwicklern eine zentrale Enterprise-Entwicklungsumgebung bieten und sich als Treffpunkt für den Austausch von Ideen und Entwicklungen etablieren. Die Eröffnung des OSDL ist für das Ende des Jahres in der Nähe von Portland (Oregon, USA) vorgesehen.

Die Einrichtung wird bestehende Projekte unterstützen, die Open-Source-Lizenzen verwenden und die dem heutigen Open-Source-Entwicklungsmodell entsprechen. Das OSDL soll keine neuen Projekte aufsetzen, sondern die Weiterentwicklung bestehender vorantreiben. Welche Projekte als erstes gefördert werden, soll im Laufe diesen Jahres bekannt gegeben werden, nach einer offenen und neutralen Auswahl in Abstimmung mit der Open-Source-Gemeinde. Diese Projekte kommen aus den Bereichen Tool-Entwicklung bis hin zu Kernel-Projekten, die die Enterprisefähigkeiten von Linux verbessern. Weitere Informationen über das Labor und seine ersten Projekte finden Sie im Internet unter www.osdlab.org.

Die Einrichtung soll durch ein selbständiges Entscheidungs- und Verwaltungs-Organ geleitet werden, das sich aus Mitgliedern der Open-Source-Gemeinde und Vertretern der Sponsoren zusammensetzt und einen Geschäftsführer benennt. Dieser soll die Richtlinien und Entscheidungen umsetzen und gemeinsam mit der Community Projekte auswählen. (ST)


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