Nicht erst die Mega-Sicherheitslücke Heartbleed hat gezeigt,  dass es um die Sicherheit der Kundendaten im Web nicht zum Besten bestellt ist.  Schon zuvor hatte millionenfacher Datenklau bei einigen US-Ketten wie Target für Unruhe und deutliche Umsatzeinbußen gesorgt. Doch der Onlinehandel nimmt das Problem immer noch auf die leichte Schulter.  Dabei macht der Sicherheitsexperte Jean Pascal Pereira von secbiz.org im Video-Interview mit Adrian Hotz von Inside eCommerce deutlich, wie leicht es der Handel einem Hacker macht.

Pereira empfiehlt daher jedem Händler, in einem ersten Schritt den Shop auf die bekannten Top 10 der Sicherheitslücken  (beispielsweise Injection) zu überprüfen und diese Schwachstellen schleunigst abzustellen.

Vor entsprechenden Angriffen sei nämlich keine Branche sicher. Hacker richteten ihr Augenmerk vielmehr auf die Menge des Traffics.
Logisch - wo viel los ist, da lassen sich auch mehr Daten abgreifen.

Händler sollten gewarnt sein: Hacker, so Pereira, erkennen brauchbare Schwachstellen binnen weniger Minuten.


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