Das Weihnachtsgeschäft läuft bisher eher durchwachsen. Nun hofft der Einzelhandel auf ein starkes viertes Adventswochenende. Der HDE hält an seine positive Prognose für die Saison fest.

"Wir blicken mit Zuversicht nach vorn, wir haben ja noch zehn Tage Zeit", sagte der Sprecher des Handelsverbandes HDE, Kai Falk, in Berlin. Belebend sollte sich auswirken, dass viele Kaufhäuser und Läden auch am Sonntag geöffnet haben werden.

Als schwach erweise sich bisher der Verkauf von Wintermode und Wintersportartikeln. "Dafür ist es einfach noch zu warm", sagte Falk.

Dennoch gebe es keinen Anlass, die Prognose für das Weihnachtsgeschäft zu korrigieren, derzufolge im November und Dezember im Vergleich zur Vorjahresperiode 1,5 Prozent mehr Umsatz erwartet werden.

Diese Vorhersage sei schon "eher vorsichtig gewesen", sagte Falk. Dabei seien Risiken berücksichtigt worden, vor allem die Unsicherheit durch die andauernde Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union.

Große Städte als Gewinner

Die Zwischenbilanz bis zum vergangenen Wochenende fiel gemischt aus. Die Kunden zog es vor allem in die größeren Städte, die Händler in den Zentren zeigten sich dort sehr zufrieden, wie der HDE ermittelte. Oft schwach besucht waren hingegen die Einkaufsstraßen in kleinen Städten.

Beliebte Geschenke sind in diesem Jahr Uhren und Schmuck, Haushalts- und Küchenwaren. Bei den Spielwaren sind laut HDE Gesellschaftsspiele und Sammelfiguren gefragt. Auch Smartphones, Tablet-Computer und 3D-Fernseher verkaufen sich gut.

dpa

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