Die einen sagen so, die anderen sagen so: Einige B2B-Onlinehändler beobachten Marktplätze noch mit Skepsis. Der Marktplatz für Geschäftskunden "Amazon Business" wird aber auch als Chance gesehen.

Knapp sieben von zehn Onlinehändlern im Geschäftskundenbereich (B2B) bewerten die Risiken oder negativen Auswirkungen von B2B-Marktplätzen höher als deren Chancen. Das zeigt der aktuelle B2B-E-Commerce Konjunkturindex, eine Initiative des Shopsoftware-Anbieters IntelliShop in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln am Institut für Handelsforschung (IFH).

Gleichwohl vertreten demnach sechsunddreißig Prozent der Unternehmen den Standpunkt, dass die Präsenz mit zumindest einem Teilsortiment beispielsweise auf einem Marktplatz wie "Amazon Business" helfen wird, von der Reichweite des Onlinehändlers und Marktplatzbetreibers zu profitieren und neue Zielgruppen zu erschließen.

Amazon Business keine Bedrohung

Rund ein Drittel der Onlinehändler befürchten demzufolge eine Kannibalisierung des für den Geschäftskundenbereich traditionell wichtigen Vertriebs über qualifizierte Fachhändler und den Außendienst. Die Mehrheit der Entscheider glaubt jedoch derzeit nicht, dass "Amazon Business" den B2B-Handel fundamental verändern wird.

Die befragten B2B-Unternehmen beurteilen ihre Gesamtumsätze im März und April wieder deutlich besser als in der vorangegangenen Erhebung. Auch die E-Commerce-Umsätze bewegen sich dem Index zufolge  weiterhin auf einem hohen Niveau.

Der vollständige Berichtsband zum kostenlosen Download und alle Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex und den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist finden Sie hier.