Die deutschen Opel-Händler haben einer Beteiligung an dem angeschlagenen Autobauer zugestimmt und wollen in einen Rettungsfonds einzahlen.

Die Händler wollen in den kommenden drei Jahren 150 Euro pro verkauften Neuwagen in einen Rettungsfonds einzahlen und damit europaweit rund 500 Millionen Euro zusammenbringen, wie der Verband Deutscher Opel-Händler (VDOH) am Donnerstag in Darmstadt berichtete.

Das Geld soll helfen, die Tochter des von der Insolvenz gefährdeten US-Riesen General Motors aus der Krise zu führen und 35.000 Arbeitsplätze allein im deutschen Handel zu sichern.

Der Verband strebt einen Anteil von 20 Prozent an einer eigenständigen europäischen Opel/Vauxhall AG an.

 „Wir sind bereit, in ein Opel-Zukunftskonzept zu investieren - damit unterstreichen wir unsere Bereitschaft, dass auch wir die Zukunft von Opel absichern wollen", sagte bereits Ende Februar Jaap Timmer, Vorsitzender der europäischen Opel-Händlerorganisation EURODA.