In seinen Markenmonitioren zeigt das ECC regelmäßig auf, dass die Websites der Hersteller noch reichlich Nachholbedarf haben, wenn es um Informationen zu stationären Händlern geht. Gerade für ROPO-Kunden ist es ein wenig doof, wenn es an Hinweisen zum stationären Händlernetz fehlt. Dabei ist es technisch keine Raketenwissenschaft, beispielsweise eine interaktive Karte mit  lokalen Geschäften anzubieten. Weil aber die Rundum-Information von Kunden mehr und mehr zum Standard wird, lauern Software-Dienstleister hier auf Aufträge.   

Genauso wie die Verknüpfung von Markenwebsites von Herstellern mit Online-Shops von Händlern längst keine Geheimwissenschaft mehr ist, wollen Kunden digitale Technologien auch nutzen, um besser informiert lokal einzukaufen.

Seit Anfang 2015 bietet der Dienstleister Commerce Connector beispielsweise den „Commerce Connector Local“ an, mit dem auf der Website die artikelgenaue Produktverfügbarkeit im stationären Handel dargestellt werden kann, damit Kunden die Ware beim Händler in ihrer Nähe sofort kaufen können.

 „Dazu erhalten wir von immer mehr Händlern und Handelsketten tägliche Updates der stationären Verfügbarkeiten jeder einzelnen Filiale – von einigen sogar stündlich“, erklärt Marc Bürkle, Geschäftsführer bei Commerce Connector. „Die bisherige Problematik, dass Konsumenten, die online nach Produkten recherchieren und Händler angezeigt bekommen, jedoch vor Ort feststellen müssen, dass das Produkt dort nicht verfügbar ist, existiert nicht mehr. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und steigert nachhaltig die Umsätze am POS.“

Zum Einsatz kommt Commerce Connector Local beispielsweise bereits in einem Pilotprojekt für FEIN, einem Premiumhersteller von Elektrowerkzeugen. Im April wird eine weitere Marke aus dem Bereich Consumer Electronics das Local-Angebot implementieren.