Im Vergleich zum Vorjahr sind die Energiekosten im Einzelhandel gesunken. Bessere Technik und mehr Transparenz senken den Energieverbrauch. Doch viele Händler fürchten steigende Kosten.

Die Energiekosten im Einzelhandel sind im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent gesunken. Das ist ein Ergebnis der neuen Studie "Energie-Monitor 2015" des EHI Retail Instituts. Demnach liegen die Energiekosten pro Quadratmeter Verkaufsfläche im Food-Handel derzeit bei rund 58 Euro, im Bereich Nonfood bei rund 32 Euro. Gut zwei Drittel, rund 68 Prozent der befragten Händler, haben laut EHI angegeben, dass ihre Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind.

Niedrigere Energiepreise

Die Gründe für die Ersparnisse: Die Energiepreise waren 2014 höher, und viele der für die Studie befragten Händler haben Energiefresser aus ihrem Laden verbannt. Dazu haben die Unternehmer laut EHI unter anderem die bisherige Lichttechnik auf LED-Technik umgestellt, effizientere Kältetechniken eingerichtet oder Klima-, Lüftungs- und Heizungsanlagen optimiert. Zudem hätten die befragten Händler auch die Überwachung der Stromkosten ausgebaut, um Schwachstellen besser identifizieren zu können.

Für das kommende Jahr rechnen die Händler laut Studie jedoch wieder mit einem Anstieg der Kosten, da die Abgaben steigen dürften. Deshalb sei die Bereitschaft, in energieeffiziente Anlagen zu investieren, weiterhin sehr hoch.

Welche Investitionen im Detail die Energiekosten senken, was Energieberater empfehlen und Beispiele aus der Praxis können Sie in der kommenden Ausgabe von Der Handel lesen, die am 7. Dezember erscheint.