Hersteller von Mobiltelefonen versuchen bereits seit längerer Zeit ihre Geräte so zu gestalten, dass sie zur Internetnutzung für Kunden attraktiver werden. Bis zum Jahr 2010 soll die Zahl der Handys mit Webbrowser von 250 auf 814 Mio. weltweit steigen.

Hersteller von Mobiltelefonen versuchen bereits seit längerer Zeit ihre Geräte so zu gestalten, dass sie zur Internetnutzung für Kunden attraktiver werden. Bis zum Jahr 2010 soll die Zahl der Handys mit Webbrowser von 250 auf 814 Mio. weltweit steigen. Auch die in wenigen Wochen stattfindende weltgrößte Handymesse 3GSM in Barcelona bestätigt mit dem diesjährigen Schwerpunkt "Mobile World" diesen Trend. Vor allem die Möglichkeit, Online-Portale wie YouTube, MySpace oder Clipfish ohne Einschränkungen auf dem Handy zugänglich zu machen, wird in diesem Zusammenhang immer gefragter. Auch wenn Programmierer mit Hochdruck daran arbeiten, sind bis auf wenige High-End-Geräte derzeit aber kaum Mobilfunktelefone zu finden, die das leisten können. Hinzu kommt, dass die Tariflage, was die Nutzung von Internet am Handy betrifft, für Kunden in den meisten Fällen durch hohe anfallende Kosten nicht sehr attraktiv ist. So warnen Verbraucherschützer immer wieder davor, dass Netzbetreiber mit neuen Tarifen und wohlklingenden Günstig-Versprechen Handybesitzer in eine Kostenfalle locken würden.