Der Büromöbelversender Takkt musste im vergangenen Jahr den stärksten Umsatzeinbruch der Unternehmensgeschichte verkraften.

Die Erlöse sanken um 21,5 Prozent auf 731,5 Millionen Euro, berichtete Takkt am Donnerstag in Stuttgart bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen. Vor allem in Europa wurde weniger verkauft, während das US-Geschäft nur im einstelligen Prozentbereich zurückging.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 48,4 Prozent auf 68,7 Millionen Euro. Die Marge lag damit bei 9,4 Prozent. Das Vorsteuerergebnis des zum Duisburger Familienkonzern Haniel gehörenden Unternehmens sank noch deutlicher auf 42,4 Millionen Euro (minus 61,8 Prozent).

Vorstandschef Felix A. Zimmermann zeigte sich für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch. Er geht nach eigenen Worten davon aus, dass es in den ersten beiden Quartalen 2010 noch leicht rückläufige Werte geben wird.

"Spätestens zur Jahresmitte erwarten wir eine Rückkehr zu positiven Vorzeichen bei der Umsatzentwicklung", ließ Zimmermann verlauten.