Der Personal Computer feiert seinen 20. Geburtstag. Welche Folgen seine Entwicklung haben würde, war damals für niemanden abzusehen.

Vor zwanzig Jahren brachte IBM den ersten Personal Computer - den IBM 5150 - auf den Markt und prägte damit den Begriff "PC" als Synonym für alle Desktop-Computer. Der erste PC bedeutete einen Meilenstein auf dem Weg ins "digitale Zeitalter". Seine Ausstattung war allerdings von der Leistung moderner Rechner noch weit entfernt. Ausgeliefert wurde er entweder mit einem oder mit zwei Diskettenlaufwerken und einem Prozessor mit einer Taktrate von 4,77 Megahertz.

In den vergangenen 20 Jahren hat der PC eine rasante Entwicklung hingelegt. Allein die Prozessorleistung ist um das 300-fache gestiegen. Und so stellt IBM, stolze Mutter des Geburtstagskinds, einen Vergleich an: Hätte die Autoindustrie eine derartige Entwicklung durchlebt, würde ein Rolls-Royce heute mit einem Liter Benzin über eine Million Kilometer fahren können.

"Wir hatten keine Ahnung, dass unsere Entwicklung die Welt verändern würde", erinnert sich Mark Dean, Technologie-Experte bei IBM, der als 23-Jähriger zu den Entwicklern des ersten PCs gehörte und heute bei der IBM Server Group arbeitet. "Wir wollten den Menschen ein neues Produkt auf den Schreibtisch stellen, mit dem sie schneller und einfacher arbeiten können."

Übrigens: Bereits 1982 wurde der IBM Computer vom Time Magazine zum "Mann des Jahres" gekürt. (ST)


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