Auch im Weinhandel drängen neue Konkurrenten aus dem E-Commerce auf den Markt. Hawesko kann sich trotzdem als Branchenführer behaupten, die Hamburger erzielten im ersten Quartal ein Umsatzplus.

Der führende deutsche Weinhändler Hawesko muss sich mit neuen Konkurrenten auseinandersetzen. Derzeit drängten einige Startup-Unternehmen mit großem Aufwand auf den E-Commerce-Markt, sagte Vorstandschef Alexander Margaritoff am Donnerstag in Hamburg. Hawesko bleibe jedoch gelassen und halte dagegen. Es gelinge nur "mit erstklassiger und langjähriger Kompetenz", Wein profitabel zu verkaufen.

Am Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten dieses Jahres lässt sich die verschärfte Konkurrenz auf dem Markt nicht ablesen. Der Umsatz des Hamburger Weinhändlers erhöhte sich im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf 108 Millionen Euro, der Überschuss legte von 2,2 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro zu. An seinen Jahreszielen hält der Vorstand fest.

Die börsennotierte Hawesko Holding AG vertreibt Wein sowohl im Großhandel (Wein Wolf), im Versandhandel (Hanseatisches Wein & Sekt Kontor) als auch im Einzelhandel (Jacques' Wein-Depot).