Der deutsche Einzelhandel startet an diesem Wochenende in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Vor allem die vier Adventssamstage gelten als wichtige Einkaufstage für Geschenke.

Angesichts der Konjunkturflaute erwartet die Handelsbranche ein etwas schwächeres Weihnachtsgeschäft aber keinen Einbruch. Im November und Dezember sollen 73 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet werden - und damit rund 1,5 Prozent weniger als 2008, lautet die Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Im Land Berlin, das die bundesweit freiesten Ladenschlussregeln hat, dürfen die Geschäfte an allen vier Adventssonntagen von 13 bis 20 Uhr öffnen. Über die Zulässigkeit des Landesgesetzes will jedoch das Bundesverfassungsgericht am 1. Dezember urteilen.

Dabei geht es um Beschwerden der beiden großen Kirchen. Sie wenden sich dagegen, dass die Läden in der Hauptstadt insgesamt an bis zu zehn Sonn- und Feiertagen pro Jahr öffnen dürfen.

Gut jeder fünfte Deutsche ab 14 Jahren will seine Präsente mittlerweile online ordern, ermittelte jüngst der IT-Verband Bitkom. Vor allem junge Erwachsene suchen ihre Geschenke im Netz.