Nach dem Aus für die Warenhauskette Hertie wollen ehemalige Beschäftigte das Firmenlogo in Berlin symbolisch bestatten. Es wird eine nasse Angelegenheit.

Mit der Versenkung des Firmenlogos in der Spree wollen Mitarbeiter und Betriebsräte der drei Berliner Hertie-Häuser vor der Zentrale der Gewerkschaft Verdi an diesem Donnerstag Abschied von der Traditionsmarke nehmen, wie Verdi am Dienstag mitteilte.

Margret Mönig-Raane mit von der Partie

Bei der „Trauerfeier" will unter anderem die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane sprechen, die für den Bereich Handel zuständig ist.

Ende Mai hatte die Gläubigerversammlung der insolventen Warenhauskette das Aus für das Unternehmen beschlossen. Mitte August war Hertie mit Schließung der letzten Kaufhäuser vom Markt verschwunden.

Rund 2.600 Beschäftigte des insolventen Unternehmens verloren bundesweit ihre Arbeitsplätze, darunter etwa 250 in Berlin.