Eine Architektur für mobile E-Services auf der Basis von Kommunikationsnetzen der dritten Generation, Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie ein mobiles Endgerät, das einen HP Jornada mit einem Mobiltelefon kombiniert, umreißen Hewlett-Packards Vision für mobile E-Services.

Eine Architektur für mobile E-Services auf der Basis von Kommunikationsnetzen der dritten Generation (3G-Netzwerke), Kooperationen mit Unternehmen wie Siemens und T-Motion sowie ein mobiles Endgerät, das einen HP Jornada mit einem Mobiltelefon kombiniert, umreißen Hewlett-Packards Vision für mobile E-Services von Hewlett-Packard.

Damit diese Lösungen im Alltag genutzt werden können, wird Hewlett-Packard einen GPRS-fähigen HP Jornada entwickeln. (GPRS steht für General Packet Radio System, ein paketverarbeitender Standard in der Mobilkommunikation.) Damit steht erstmals ein PDA (Personal Digital Assistant) zur Verfügung, mit dem mobile E-Services genutzt und Telefongespräche geführt werden können. Der HP Jornada wird mit dem Betriebssystem Microsoft Pocket PC arbeiten und über einen eingebauten WAP- (Wireless Access Protocol-) Browser verfügen.

In einer Zusammenarbeit mit dem Mobile-Services-Provider T-Motion wird Hewlett-Packard die Entwicklung von Web-Portalen für mobile Anwender vorantreiben. Im Rahmen des Abkommens wird Hewlett-Packard mit Infrastruktur-Lösungen und Dienstleistungen den Zugriff und die Service-Qualität des in Großbritannien verbreiteten Mobil-Portals von T-Motion managen. Künftig wird das Portal auf HP Jornada-PDAs als Bookmark vorkonfiguriert sein.

Hewlett-Packards neue Mobile e-Services Architecture wird die Anwendung mobiler E-Services über Netzwerke der dritten Generation ermöglichen. Da künftig Sprach- und Datendienste immer enger zusammenrücken werden, wird die Kommunikation zunehmend auf einem einzigen mobilen Gerät stattfinden.

HPs neue Architektur wird neben der Übermittlung und Präsentation der Dienste auch beliebige Abrechnungverfahren anbieten, so dass Service-Provider ihren Kunden flexible und attraktive Angebote machen können. Vorstellbar ist beispielsweise die Content-basierende Abrechnung. Zur neuen Mobile e-Services Architecture gehören aber auch Konvertierungsprogramme, mit denen mobilen E-Service auf möglichst vielen Geräten in Anspruch genommen werden können. Künftige 3G-Anwendungen auf Basis der HP Mobile e-Services Architecture werden in der HP 3G Solutions Suite zu einem umfassenden Lösungspaket für Service-Provider und Telekommunikationsanbieter zusammengefasst.

Unter Federführung von HP und Siemens arbeitet ein Industrie-Kon-sortium an der Entwicklung eines offenen Standards für E-Speak-fähige Lösungen zur Bezahlung mobiler E-Services. E-Speak ist Hewlett-Packards Plattform für E-Services-Applikationen. Zu den Gründungsmitgliedern des Konsortiums gehören unter anderem Add2Phone, Digital Bridges, Match On Sports, Radiolinja, Spring Toys und Yomi Vision, die auch Mitglied in Hewlett-Packard Mobile E-Services Bazaar sind.

Die verstärkten Entwicklungsaktivitäten kommen auch in neun neuen Teilnehmern am HP Mobile E-Services Bazaar - Finansium, Future 121, Moom Solutions, MVION, ome-ics AG, opt(e)way, PeopleSoft, Republica und Sulake - zum Ausdruck. Damit sind weltweit mehr als 300 Unternehmen in dieser Technologie-Börse organisiert.

Ein Beispiel für den erfolgreichen Aufbau von Marktplätzen mit Unterstützung von HP ist www.mysaar.com, der Marktplatz des Saarlandes.

Natürlich gibt es keine Garantie, wenn ein Marktplatz gegründet wird. Um den Faktor 20 seien die Marktplätze überbesetzt, zitieren Hochreiner und Binder entsprechende Analysen und Studien. Fusionen und der Zusammenschluss zu so genannten Meta-Markets seien Lösungen, um weiter im Markt zu bleiben. Auch das Angebot von Mehrwertdiensten könnte ein Schlüsselfaktor fürs Überleben darstellen.

Einen weiteren wichtigen Trend sieht HP beim Aufbau von Firmenportalen, die von Mitarbeitern genutzt werden. In diesem Zusammenhang werde auch Knowledge-Management, Business Intelligence sowie Content-Management deutlich an Bedeutung gewinnen.

Und ganz allgemein würde sich Stefan Hochreiner wünschen - auch und gerade im Kontext mit der CeBIT -- , dass weniger über die Technologie, sondern mehr über die Vorteile der Nutzung diskutiert werde. (RS)



KONTAKT:

Hewlett-Packard GmbH
Herrenbergerstr. 110-140
71034 Böblingen
Tel. 07031/141920
Fax 07031/143871
Internet: www.hp-eservices.de