Die Schwarz-Gruppe mit ihren beiden Töchtern Lidl und Kaufland rechnet wegen der anziehenden Lebensmittelpreise mit einem Umsatzplus im laufenden Jahr.

54,8 Milliarden Euro erlöste die Schwarz-Gruppe im Geschäftsjahr 2009/10 (31. März), bestätigte eine Sprecherin am Mittwoch in Neckarsulm Medienberichte. Im laufenden Jahr peilt Konzernchef Klaus Gehrig einen Umsatz von rund 57 Milliarden Euro an.

Die SB Warenhaustochter Kaufland erwirtschaftete mit ihren 580 deutschen und 370 ausländischen Märkten etwa ein Drittel des Umsatzes. In diesem Jahr soll die Zahl der Filialen auf über 1.000 steigen.

Lidl hat mehr als 9.000 europäische Filialen, davon 3.200 in Deutschland. Mit rund 36 Milliarden Euro wurde der größte Teil des Umsatzes der Unternehmensgruppe mit ihren insgesamt 290.000 Beschäftigten von dem Discounter erwirtschaftet.

Investitionsvolumen bleibt hoch

Das Investitionsvolumen der Gruppe soll weiter bei über zwei Milliarden Euro liegen, kündigte Konzernchef Gehrig in der "Lebensmittel Zeitung" an. Eine weitere Internationalisierung der Schwarz-Gruppe sei aber kein Thema.

In Deutschland soll es jedoch weitere Neueröffnungen von Lidl-Märkten geben und auch deswegen die Mitarbeiterzahl in der Gruppe steigen. Details über den Ausbau wurden nicht bekannt.