Schwächelnde Umsätze, deutlich gesunkene Gewinne: Die Euro-Schuldenkrise machte dem Baumarktkonzern Hornbach im dritten Quartal besonders zu schaffen. 

Das Betriebsergebnis (Ebit) der Hornbach Holding AG  sank im dritten Quartal 2012 um 40,8 Prozent auf 19,8 Millionen Euro, wie das Baumarktunternehmen am Freitag in Neustadt an der Weinstraße mitteilte. Das dritte Geschäftsquartal umfasst bei Hornbach die Monate September bis November.

Unter dem Strich blieben 6,5 Millionen Euro, 66 Prozent weniger als noch im dritten Quartal des Vorjahres. Die Baumarkt-Tochter konnte ihren Nettoumsatz zwar leicht auf 746,4 Millionen Euro steigern. Flächenbereinigt sank der Wert den Angaben zufolge aber um zwei Prozent nach schleppenden Geschäften im In- und europäischen Ausland.

Hornbach hatte seine Umsatzprognose in den vergangenen Monaten mehrfach nach unten korrigiert. Die Kette spüre das wegen der Staatsschuldenkrise angeschlagene Konsumentenvertrauen in Europa, erklärte Konzernchef Albrecht Hornbach.

"Wir hoffen, dass die Politik diese Herausforderung bald in den Griff bekommt und die Konjunktur in Europa im Verlauf des Jahres 2013 wieder an Fahrt aufnimmt", sagte der Firmenchef.